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Wie lagert man Pferdefutter?

Heucobs. Wie lagert man Pferdefutter

Richtige Lagerung von Kraftfutter

Bei der Lagerung von Kraftfutter gibt es einige Dinge zu beachten, damit das Futter für die Pferde lange frisch und schmackhaft bleibt. Wie man Pferdefutter nun richtig lagert, wird dir in den nächsten Sätzen genau erklärt.
Der wichtigste Punkt ist wohl, dass das Futter verschlossen und kühl gelagert wird. Somit ist sichergestellt, dass das Futter vor Mäusen, Staub, Käfern, Vogelkot und weiteren Schädlingen geschützt ist. Die kühle Lagerung ist wichtig, damit sich durch eventuelle Temperaturschwankungen kein Kondenswasser im Futter bilden kann. Dadurch ist ein Verderben des Futters schnell herbeigeführt und leider nicht mehr zu weiteren Fütterung geeignet.

Futtertonne

Oft verwendet man für die Lagerung von Pferdefutter große Plastiktonnen. Diese wirken recht gut gegen Schädlinge. Da Futtertonnen meist aus Kunstsoff bestehen, lassen sie sich auch relativ gut reinigen. Die Reinigung sollte vor jedem neuen Befüllen stattfinden. Hierbei reicht es aus, den Behälter trocken auszuwischen. Aber von Zeit zu Zeit sollte man auch mal komplett feucht auswischen. Hierbei ist daruaf zu achten, dass der Behälter vor dem Befüllen komplett trocken ist, damit keine Feuchtigkeit ins Futter zieht.

Aufbewahrungsdauer von Futter

Bei Kraftfutter, wie Pellets oder Müsli, aber auch Mineralfutter sind die Angaben der Hersteller zur Mindesthaltbarkeit zu beachten. Diese sind meist zwischen 3 und 12 Monate. Heu oder Heucobs kann man generell länger lagern, solange diese trocken, lichtgeschützt und kühl gelagert sind. Gerade bei dem Kraftfutter sollte man also darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu kaufen.

Richtige Lagerung von Heu und Stroh

Pferde sollten mit dem geernteten oder auch gekauften Heuvorrat zumindest über den Winter hinweg ernährt werden können. Damit das Heu oder auch Stroh über mehrere Monate nicht an Qualität verliert, sich Fäulnis, Schimmelpilze oder Feuchtigkeit vermehren, ist die korrekte Lagerung sehr wichtig. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass das Heu trocken und luftig gelagert ist. Zwar wird nach dem Schnitt in den ersten Tagen die Feuchtigkeit im Heu stark sinken, dennoch gibt es in den weiteren Wochen ebenso weitere Eigenfeuchtigkeit ab. Bei nicht ordnungsgemäßer Lagerung würde sich Kondenswasser bilden und somit das Heu verderben. Auch die Lagerung auf luftundurchlässigen Untergründen sollte vermieden werden. Eignen würden sich beispielsweise Holzpaletten. Diese gewährleisten eine gute Durchlüftung des Heus und verhindert so die Fäulnis und Schimmelbildung.